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Seminare

Aussarbeitungen im Seminar Interkulturelle Komptenz

Die im ZIK angebotenen Seminare dienen dem Erwerb von interkultureller Fach- und Handlungskompetenz, sind praxisnah konzipiert und werden in kleinen Gruppen durchgeführt.

Hierzu gehören unter anderem folgende, regelmäßig angebotene Seminare:

Interkulturelle Kompetenz I

„Interkulturelle Kompetenz – Ein Training zur Erweiterung der persönlichen Handlungskompetenzen“

Mit welcher kulturellen Brille gehen wir durch die Welt und deuten Situationen, die uns als ungewohnt oder fremd erscheinen? Durch welche kulturelle Brille betrachten uns die anderen? Diese Fragen werden relevant, wenn wir Menschen anderer kultureller Prägung und Identität begegnen, mit ihnen Sozialräume teilen oder mit ihnen arbeiten. Globale Migrationsprozesse und ihre Auswirkung auf die Bevölkerungsstruktur in Deutschland macht interkulturelle Kompetenz auch in sozialpädagogischen Handlungsfeldernzunehmend zu einer Schlüsselkompetenz. Das Training in 4 Abschnitten ermöglicht eigene Denk- und Verhaltensmuster im Umgang mit kultureller Vielfalt und Unterschieden zu reflektieren. In abwechselungsreichen Übungen werden interkulturelle Erfahrungen beleuchtet, die Selbstwahrnehmung geschärft und die Kommunikationsfähigkeit trainiert. Theorie – Inputs zu den Bereichen Kultur, Kommunikation und Interkulturelle Kompetenz runden das Training ab. 

Interkulturelle Kompetenz II

„Interkulturelle Öffnung und Orientierung in sozialpädagogischen Handlungsfeldern“

Dieses vierteilige Kursangebot greift den Aspekt von „interkultureller Kompetenz“ auf der institutionellen Ebene auf und qualifiziert die Teilnehmenden, interkulturelle Anforderungen und Schnittstellen in ihrem sozialpädagogischen Handlungsfeld zu erkennen, sie zu analysieren und in wirkungsvolle Angebote umzusetzen. An Hand von Praxisbeispielen werden Zugangsbarrieren von Menschen migrantischer Herkunft zu Einrichtungen und Angeboten der sozialen Daseinsvorsorge thematisiert, Analysen über fördernde und hemmende Faktoren der interkulturellen Öffnung erstellt, sowie Ziel- und Qualitätskriterien zu interkultureller Arbeit formuliert. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie interkulturelle Öffnungsprozesse erfolgreich initiiert, gestaltet und als Querschnittsaufgabe dauerhaft verankert werden können.

Anti-Rasismus-Workshop

"Ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen"
Das Erscheinungsbild der rechten Szene hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Eine einheitliche rechtextreme Szene mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefel gibt es längst nicht mehr. Das macht es für Außenstehende immer schwieriger, rechtsextreme Orientierungen klar zu identifizieren.

Rechtsextremisten bzw. fremdenfeindliche, diskriminierende oder reaktionäre Sprüche können uns in unterschiedlichster Weise auch im Umfeld der Sozialen Arbeit begegnen. Trotz des Bewusstseins, dass der Wahrheitsgehalt der Parolen gleich Null ist, fällt es oft schwer, ihnen schlagfertig und bestimmt entgegen zu treten. Dabei wäre eine Intervention mit klaren Grenzziehungen, Regeln und Positionierungen gerade hier auch besonders wichtig.
Im Rahmen des Trainingstages wird zunächst ein Überblick über die rechte Szene in Deutschland (Regionen, Gruppierungen, etc.) und deren Erkennungszeichen, Symbole und Kommunikationsmittel (z. B. Kleidung, Musik, Botschaften) gegeben und näher analysiert. Im zweiten Teil der Veranstaltung liegt der Schwerpunkt auf der Erarbeitung möglicher Handlungsformen und rhetorischer Gegenstrategien, die in Kleingruppen geübt werden.
Auch die inhaltliche Vertiefung verschiedener Themen – zur Korrektur von Vorurteilen und Halbwissen – steht auf der Agenda. Das Training ist teilnehmer- und praxisorientiert angelegt und bietet Raum für Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion.

Das Seminar findet einmal im Wintersemester (Zeitraum Januar bis März) und einmal im Sommersemester (Zeitraum April bis Juni) statt.